TIPPS | Bewegung macht klug

TIPPS | Bewegung macht klug

Wie dynamisches Sitzen die Leistungsfähigkeit Ihres Gehirns steigert. Wussten Sie, dass ein kurzer Spaziergang oft besser in Schwung bringt als eine Tasse Kaffee? Bewegung aktiviert nicht nur Ihren Körper, sondern auch Ihr Gehirn, Ihr Gedächtnis und Ihre Konzentrationsfähigkeit. Doch was genau passiert dabei in unserem Kopf – und wie lässt sich dieser Effekt auch im Arbeitsalltag nutzen? In diesem Beitrag erfahren Sie, warum Bewegung eine zentrale Rolle für die Lern- und Leistungsfähigkeit spielt – und wie ergonomische Möbel von Aeris dabei helfen können, Ihr Gehirn in Bewegung zu halten.

Was Bewegung in unserem Gehirn bewirkt

Wenn wir uns bewegen, steigert das nicht nur die Durchblutung, sondern auch die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung unseres Gehirns. Dadurch arbeiten unsere Nervenzellen effizienter – und wir können uns besser konzentrieren.
Darüber hinaus werden Botenstoffe wie Dopamin, Serotonin und Endorphine ausgeschüttet, die unsere Stimmung heben, Stress reduzieren und unsere geistige Leistungsfähigkeit fördern.

Eine besonders spannende Rolle spielt dabei das Protein BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor). Es unterstützt die sogenannte Neuroplastizität, also die Fähigkeit unseres Gehirns, sich laufend zu verändern, neue Verbindungen zu bilden und zu lernen. Studien zeigen, dass bereits 20 Minuten moderate Bewegung täglich den BDNF-Spiegel um bis zu 30 % erhöhen können – ein echter Turbo für das Gedächtnis.

Neuroplastizität und Konzentration – Bewegung als Schlüssel

Bewegung ist einer der stärksten Reize für das Gehirn. Sie aktiviert jene Bereiche, die für Aufmerksamkeit, Lernen und Problemlösung zuständig sind – insbesondere den Hippocampus (Zentrum für Gedächtnisbildung) und den präfrontalen Kortex (zuständig für Konzentration und Entscheidungsfähigkeit).
Regelmäßige Bewegung kann somit helfen, sich Informationen besser zu merken und Aufgaben fokussierter anzugehen – ganz ohne zusätzliche Koffeindosis.

Bewegung am Arbeitsplatz: Das Aeris Active Office

Gerade im Büro verbringen viele Menschen den Großteil des Tages im Sitzen – häufig zu lange und zu unbeweglich. Hier setzen die innovativen Lösungen von Aeris an:
Das Aeris Active Office – bestehend aus einem höhenverstellbaren Schreibtisch, einem ergonomischen Bürostuhl und der Anti-Ermüdungsmatte Aeris Muvmat – sorgt dafür, dass Sie auch während der Arbeit in Bewegung bleiben.

Die patentierte Aeris 3D-Technologie ermöglicht dynamische Bewegungen in alle Richtungen. Das sanfte Auf- und Abwippen regt die Durchblutung an, versorgt das Gehirn mit Sauerstoff und steigert so Konzentration, Lernfähigkeit und Kreativität.

Ein besonderes Highlight ist der neue Aeris Linu: Dank der innovativen Flex-Kinematik und des integrierten Federbeins passt er sich jeder Bewegung an und fördert ein natürliches, aktives Sitzverhalten – für mehr Energie und Fokus im Arbeitsalltag.

Von klein auf in Bewegung: Der Aeris Swoppster

Nicht nur Erwachsene profitieren von Bewegung. Auch bei Kindern ist aktives Sitzen entscheidend für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung.
Der Aeris Swoppster wurde speziell für Kinder vom Kindergarten- bis zum Grundschulalter entwickelt und wächst dank flexibler Höhenverstellbarkeit mit. Durch seine bewegliche Sitzfläche unterstützt er die Motorik, verbessert die Haltung und fördert gleichzeitig Konzentration und Lernfähigkeit – spielerisch und ganz natürlich.

5 Tipps für besseres Lernen durch Bewegung

  1. Bewegung vor dem Lernen: Schon 10 Minuten Ausdaueraktivität steigern Konzentration und Gedächtnisleistung.

  2. Lernspaziergänge: Nehmen Sie Lerninhalte mit auf den Weg – so bleibt Wissen besser haften.

  3. Körper und Denken verknüpfen: Verbinden Sie Lerninhalte mit Gesten oder Bewegungsrouten.

  4. Im Rhythmus lernen: Bewegung im Takt – zum Beispiel beim leichten Wippen auf einem Aeris Swopper – hilft beim Einprägen.

  5. Bewegungspausen: Stehen Sie regelmäßig auf, dehnen Sie sich oder gehen Sie ein paar Schritte – das belebt Körper und Geist.

Fazit: Bewegung ist der beste Denkanschub

Bewegung ist weit mehr als Fitness – sie ist Treibstoff für unser Gehirn. Sie steigert Konzentration, Merkfähigkeit und Kreativität und sorgt dafür, dass wir auch geistig in Bewegung bleiben.

Gerade im modernen Arbeitsalltag, der oft von langem Sitzen geprägt ist, können ergonomische Möbel einen entscheidenden Unterschied machen. Mit Aeris-Produkten holen Sie Bewegung zurück an Ihren Arbeitsplatz – für mehr Energie, bessere Ideen und ein Gehirn, das wach bleibt.

Entdecken Sie in unserem Einrichtungshaus die Aeris-Kollektion und erleben Sie selbst, wie dynamisches Sitzen Ihren Alltag verändert.


WOHNEN | Farbkonzepte mit Wirkung

WOHNEN | Farbkonzepte mit Wirkung

Mit Aeris Büromöbeln zu mehr Wohlbefinden und Produktivität - Farben beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln – und das tagtäglich, oft ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Gerade am Arbeitsplatz spielt die Farbgestaltung eine entscheidende Rolle: Sie kann Konzentration fördern, Kreativität anregen oder für innere Ruhe sorgen. Doch während wir unser Zuhause meist mit viel Liebe zum Detail gestalten, bleibt das Büro oft in einer nüchternen, funktionalen Optik stecken – verschenktes Potenzial!

Dabei ist es ganz einfach, mit der richtigen Farbauswahl eine inspirierende Arbeitsumgebung zu schaffen – vor allem dann, wenn Design und Ergonomie Hand in Hand gehen. Als Einrichtungshaus führen wir die innovativen Büromöbel von Aeris, die nicht nur optisch überzeugen, sondern auch für Bewegung, Komfort und Wohlbefinden im Arbeitsalltag sorgen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie mit durchdachten Farbkonzepten und den passenden Möbeln von Aeris aus Ihrem Büro oder Homeoffice einen Ort machen, der motiviert, inspiriert – und richtig gut aussieht.

Was ist ein Farbkonzept – und warum ist es so wichtig?

Ein Farbkonzept ist ein durchdachter „Fahrplan“ für die farbliche Gestaltung eines Raumes. Es sorgt dafür, dass Wandfarben, Möbel, Accessoires und Materialien harmonisch zusammenwirken und dabei eine gewünschte Wirkung erzeugen – sei es beruhigend, aktivierend oder kreativitätsfördernd.

Im Arbeitsumfeld ist das besonders wichtig, denn Farben senden unterbewusst Signale: Sie beeinflussen unser Energielevel, unsere Konzentration und unser Wohlbefinden.

1. Blau – Für Konzentration und Klarheit

Blau gilt als beruhigend und fördert klares Denken. Ideal für Fokuszonen, Besprechungsräume und analytische Arbeitsbereiche. Kombinieren Sie zum Beispiel den ergonomischen Aeris Numo Task mit hellblauen Sitzpolstern und weißen Designelementen für ein ruhiges, professionelles Ambiente.

2. Grün – Für Balance und Frische

Grün wirkt erholsam, stressmindernd und bringt die Natur ins Büro. Der Aeris Numo Task in einem frischen Salbeigrün in Kombination mit Holzelementen oder Pflanzen sorgt für eine natürliche Atmosphäre, die konzentriertes Arbeiten unterstützt.

3. Gelb & Orange – Für Kreativität und Kommunikation

Diese Farben wirken belebend und stimmungsaufhellend. Im Kreativraum oder bei Brainstormings regen sie neue Ideen an. Ein Aeris Numo in Senfgelb als Akzentstuhl bringt Energie in den Raum, ohne aufdringlich zu wirken.

4. Rot – Für Power und Fokus

Rot bringt Dynamik und Aufmerksamkeit, sollte aber dezent eingesetzt werden. Rote Aeris Stühle oder Accessoires wie Lampen und Ordner können gezielt Highlights setzen, um wichtige Bereiche zu betonen – etwa in der Nähe von Whiteboards oder Meetingzonen.

5. Lila & Violett – Für kreative Tiefe

Violett vereint die Ruhe von Blau mit der Energie von Rot – perfekt für Räume, in denen kreative und konzeptionelle Arbeit gefragt ist. Ein Aeris Oyo in Lavendelton wirkt einladend und inspirierend, besonders in Kombination mit neutralen Tönen wie Grau oder Beige.

6. Neutrale Farben – Für Ruhe und Struktur

Weiß, Beige oder helle Sandtöne schaffen eine ruhige Basis und lassen Raum für kreative Entfaltung. Der Aeris Swopper mit beigem Bezug und mattschwarzem Gestell wirkt edel und reduziert – ideal für minimalistische Homeoffices oder konzentrierte Einzelarbeitsplätze.

Raum Empfohlene Farben Wirkung
Fokus- und Arbeitsbereich Hellblau, Grün, Beige Fördert Konzentration, Ruhe und klares Denken
Besprechungs- und Konferenzraum Blau, Grün, Neutrale Farben Klarheit, Vertrauen, Zielorientierung
Kreativraum Blau, Gelb, Lila Kreativitäts- und konzentrationsfördernd
Pausenraum und Lounge Area Violett, Grün, Neutral, Gelb Entspannung, Erholung, Kreativität
Empfangsbereich Helle Farben wie Beige, sanftes Gelb, Hellblau Positiver erster Eindruck, freundlich, einladend

Einflussfaktoren auf die Farbwirkung

Die Wirkung von Farben wird von mehreren Faktoren beeinflusst:

  • Raumgröße: Helle Farben weiten, dunkle Töne wirken gemütlich, aber auch schnell beengend.

  • Material & Oberfläche: Matte Stoffe wirken ruhiger, glänzende eher aktivierend.

  • Licht: Tageslicht intensiviert Farben, künstliches Licht dämpft sie. Je nach Lichttemperatur verändern sich auch die Farbwahrnehmung.

Farbkonzepte fürs Homeoffice – Ihr persönlicher Stil zählt

Im Homeoffice ist ein durchdachtes Farbkonzept besonders wichtig, um Arbeit und Freizeit visuell zu trennen. Nutzen Sie Farben gezielt, um Struktur zu schaffen: ein hellblauer Wandanstrich hinter dem Schreibtisch, ein farbiger Teppich oder ein ergonomischer Stuhl in Ihrer Lieblingsfarbe von Aeris helfen, einen bewussten Arbeitsbereich zu definieren – stilvoll und persönlich.

💡 Unser Tipp: Stimmen Sie Farben und Möbel auf Ihre Persönlichkeit ab. Der Aeris Numo oder Swopper ist in vielen Farbvarianten erhältlich und lässt sich wunderbar in jede Wohn- oder Büroumgebung integrieren.

Fazit: Farbgestaltung und Ergonomie – das perfekte Duo

Ein durchdachtes Farbkonzept macht den Unterschied – und in Verbindung mit ergonomischen Möbeln von Aeris entsteht ein Arbeitsplatz, der nicht nur funktional, sondern auch inspirierend ist. Ob im Homeoffice oder im professionellen Büro: Mit Aeris und unserer Beratung als Einrichtungshaus schaffen Sie eine Umgebung, in der Produktivität, Gesundheit und Wohlbefinden im Einklang stehen.


WOHNEN | 5 Tipps beim Kauf eines Bürostuhls

WOHNEN | 5 Tipps beim Kauf eines Bürostuhls

Ein guter Bürostuhl ist ein essentieller Bestandteil eines gesunden Arbeitsumfelds. Stundenlanges Sitzen kann bei falscher Haltung zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Aber worauf sollten Sie beim Kauf eines ergonomischen Bürostuhls achten? Hier sind fünf wichtige Tipps, die Ihnen dabei helfen, den perfekten Stuhl für Ihr Büro zu finden.

1. 3D-Ergonomie für maximale Bewegungsfreiheit

Nicht alle als „ergonomisch“ beworbenen Stühle bieten tatsächlich die erforderliche Unterstützung. Ein echter ergonomischer Bürostuhl sollte über eine 3D-Ergonomie verfügen, die Bewegungen in drei Dimensionen ermöglicht: vor und zurück, seitlich und nach oben und unten. Dies fördert natürliche Bewegungsmuster und reduziert das Risiko von Rückenproblemen erheblich.

2. Individuelle Einstellmöglichkeiten für optimalen Komfort

Ein moderner Bürostuhl sollte individuell anpassbar sein. Achten Sie darauf, dass Sie nicht nur die Sitzhöhe, sondern auch andere Parameter wie die Armlehnen, die Rückenlehne und die Sitztiefe nach Ihren Bedürfnissen einstellen können. Dies gewährleistet eine ergonomische Sitzposition und reduziert das Risiko von Verspannungen und Beschwerden.

3. Preis-Leistungs-Verhältnis: Qualität vor Preis

Die Preisspanne für ergonomische Bürostühle ist groß, aber ein hoher Preis ist nicht unbedingt ein Garant für Qualität. Achten Sie auf Funktionen und Eigenschaften, die Ihren Anforderungen entsprechen, und vergleichen Sie unabhängige Expertenbewertungen, um die beste Wahl zu treffen. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet oft die beste Kombination aus Qualität und Erschwinglichkeit.

4. Langlebigkeit und Qualität

Ein ergonomischer Bürostuhl sollte eine Investition in Ihre Gesundheit sein, die sich langfristig auszahlt. Achten Sie auf hochwertige Materialien und eine sorgfältige Verarbeitung, die eine lange Lebensdauer gewährleisten. Eine gute Garantie und ein zuverlässiger Kundenservice sind ebenfalls wichtige Kriterien, die die Qualität eines Stuhls widerspiegeln.

5. Rückenlehne: Ja oder Nein?

Die Notwendigkeit einer Rückenlehne ist oft umstritten. Einige Experten argumentieren, dass ein Stuhl ohne Lehne die Muskulatur aktiviert und die Bewegungsfreiheit erhöht, während andere eine Rückenlehne für zusätzlichen Komfort und Unterstützung bevorzugen. Letztendlich ist es eine persönliche Präferenz, aber ein ergonomischer Stuhl ohne Rückenlehne kann dazu beitragen, die Muskulatur zu stärken und die Beweglichkeit zu verbessern.

Zusammenfassend sind die wichtigsten Merkmale eines ergonomischen Bürostuhls:

  • 3D-Ergonomie für maximale Bewegungsfreiheit
  • Individuelle Einstellmöglichkeiten für optimalen Komfort
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Qualität vor Preis
  • Langlebigkeit und Qualität
  • Rückenlehne: Persönliche Präferenz

Indem Sie diese Tipps berücksichtigen, können Sie sicherstellen, dass Sie einen ergonomischen Bürostuhl finden, der Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden am Arbeitsplatz unterstützt.

Interesse geweckt? Konkrete Fragen?

Vereinbaren Sie jetzt einen kostenlosen Beratungstermin mit unseren Einrichtungsexperten oder besuchen Sie unser Einrichtungshaus in Bergneustadt.

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Denise Kaszub

Raumausstatterin u. Interior Designer
d.kaszub@werkshagen.de

Susanne Mandel-Pätzold

Master of Arts Innenarchitektur-Raumkunst
s.mandel-paetzold@werkshagen.de

Matthias Rothstein

Dipl.-Ing. (grad.) Architekt u. Interior Designer
m.rothstein@werkshagen.de


TIPPS | Rückgrat im Office

TIPPS | Rückgrat im Office

Wie der richtige Bürostuhl Ihren Lendenwirbelsäule stärkt - In der heutigen digitalen Arbeitswelt verbringen viele von uns Stunden im Sitzen, oft ohne ausreichende Rücksichtnahme auf unsere Körperhaltung. Besonders die Lendenwirbelsäule (LWS), ein zentraler Bestandteil unseres Rückens, ist dabei einer erhöhten Belastung ausgesetzt. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie der richtige Bürostuhl dazu beitragen kann, die Lendenwirbelsäule zu stärken und Beschwerden vorzubeugen.

Das LWS-Syndrom: Ursachen und Auswirkungen

Durch unseren aufrechten Gang wird die sehr bewegliche Lendenwirbelsäule stark beansprucht. Eine dauerhafte und einseitige Belastung kann zu degenerativen Veränderungen führen, die schließlich zu schmerzhaften Reizzuständen im Bereich der Lendenwirbelsäule führen. Diese schmerzhaften Zustände sind als LWS-Syndrom bekannt.

Das LWS-Syndrom kann durch eine Kombination verschiedener Faktoren verursacht werden, darunter Bandscheibenvorwölbung, Abnutzung der Wirbelgelenke und Verdickung der Bänder. Diese Veränderungen können zu einer Verengung des Wirbelkanals führen, was Nervenbeeinträchtigungen und Schmerzen zur Folge hat.

Wo ist die Lendenwirbelsäule?

Die Lendenwirbelsäule, auch lumbaler Teil der Wirbelsäule genannt, befindet sich oberhalb von Kreuzbein und Steißbein. Sie besteht aus den beweglichen Lendenwirbeln (L1 bis L5), während die Wirbel von Kreuzbein und Steißbein nicht beweglich sind.

Bandscheibenvorfall und seine Folgen

Ein besonders häufiges Problem in der Lendenwirbelsäule ist der Bandscheibenvorfall. Die Bandscheiben zwischen den Lendenwirbelkörpern können im Laufe der Zeit porös werden. Durch plötzliche Bewegungen oder schweres Heben kann der Gallertkern der Bandscheibe durch einen Riss im Faserring nach außen gedrückt werden. Dies kann zu lokalen Rückenschmerzen, Taubheitsgefühlen und sogar Lähmungen im Bein führen.

Wirbelgleiten als Quelle von Schmerzen

Eine Verschiebung zweier Wirbel, auch als Wirbelgleiten oder Spondylolisthese bezeichnet, kann zu Instabilität in der Wirbelsäule führen und Nerven im Spinalkanal einklemmen, was zu Schmerzen führt.

Linderung und Vorbeugung

Um Schmerzen und Beschwerden in der Lendenwirbelsäule zu lindern und vorzubeugen, ist es wichtig, auf einen trainierten Rücken zu achten. Regelmäßige Übungen zur Stärkung der Rücken- und Bauchmuskulatur sind hierbei hilfreich.

Zusätzlich spielt die Wahl des richtigen Bürostuhls eine entscheidende Rolle. Ergonomische Bürostühle wie die Aeris Aktiv-Bürostühle (z. B. Aeris 3Dee, Aeris Numo Task oder Aeris Swopper) unterstützen die natürliche Bewegung beim Sitzen. Durch die dreidimensionale Bewegungsfreiheit fördern sie eine aufrechte Körperhaltung, stärken die Muskulatur im Rücken- und Lendenbereich und entlasten die Wirbelsäule. Diese Stühle simulieren das vertikale Schwingen, was die Bandscheiben nährt und das Risiko von lumbalen Beschwerden reduziert.

Investieren Sie in Ihre Gesundheit und in Komfort am Arbeitsplatz – wählen Sie einen ergonomischen Bürostuhl wie die Aeris Bürostühle und schenken Sie Ihrer Lendenwirbelsäule die Unterstützung, die sie verdient.

Bleiben Sie stark und gesund!

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TIPPS | 5 schnelle Rückenübungen für den Alltag

TIPPS | 5 schnelle Rückenübungen für den Alltag

Passend zum Tag der Rückengesundheit 2023, geht es in unserem Beitrag um das Thema Rückenschmerzen – ein Dauerbrenner bzw. Dauerproblem und wie wir dieses gezielt angehen können. Denn auch im Jahr 2023 sind Rückenschmerzen infolge mangelnder Bewegung im Alltag, insbesondere bei der Arbeit, noch immer Volkskrankheit Nummer 1. Umso wichtiger ist es, einen aktiven und gesunden Lebensstil zu entwickeln und für mehr Bewegung im Arbeitsalltag zu sorgen. Büromöbel Hersteller aeris zeigt Ihnen in Zusammenarbeit mit Nike-Trainerin Cecilia Zonta fünf Rückenübungen, die zusätzlich zum bewegten Sitzen, in wenigen Minuten in den Arbeitstag integriert werden können und den Rücken fit und gesund halten. Starten Sie jetzt Ihr persönliches Rückenworkout im Büro und Home Office.

Übung 1: Der C-Bogen – ohne Bürostuhl

Der Schwerpunkt dieser Übung liegt auf der Beweglichkeit der Wirbelsäule. Zudem wird die Schultermuskulatur gelockert und die Atmung aktiviert. Aufrecht auf die Matte setzen und darauf achten, dass der Rücken gerade ist. Anschließend werden die Beine ca. 45° angewinkelt und die Hände auf die Knie gelegt (siehe Bild 1.1). Tief einatmen. Beim Ausatmen wird der Rücken nach hinten zu einem C-förmigen Bogen geformt (siehe Bild 1.2). Beim erneuten Einatmen wird der Rücken wieder gerade gestreckt. Diese Übung sollte 15- bis 20-mal wiederholt werden. Anschließend folgt eine kurze Pause – ca. 30 Sekunden. Das Übungs-Set sollte nun 2- bis 4-mal, je nach persönlichem Fitness-Level, wiederholt werden.

Profi-Tipp: Fortgeschrittene können auch abwechselnd 1 Satz C-Bogen und 1 Satz Seitenbeuge (Übung 3) machen.

Übung 2: Der Schmetterling – mit Bürohocker

Mit der Schmetterling-Übung wird die Schulter- und Rückenmuskulatur sowie die Muskeln im Hüftbereich trainiert und gestärkt. Mit dem Brustkorb auf den Bürostuhl legen und die Beine ausstrecken. Kopf gerade halten. Die Arme hängen links und rechts herunter. Tief einatmen und dabei beide Arme gleichmäßig und langsam seitlich anheben. Darauf achten, dass die Daumen nach oben zeigen und die Hände nicht abgeknickt sind. Die Schulterblätter bewegen sich dabei in Richtung der Wirbelsäule. Diese Position für etwa 2 Sekunden halten. Arme sinken lassen und dabei kontrolliert ausatmen. 10-12 Wiederholungen pro Set und die gesamte Übung 3- bis 4-mal wiederholen. Wichtig: Zwischen jedem Set sollte eine 30-sekündige Pause gemacht werden.

Hinweis: Cecilia verwendet für die Übung den Aeris Swopper. Der Aktiv-Bürostuhl eignet sich dank seiner Beweglichkeit und des konvexen Sitzes ideal für das Rückentraining.

Übung 3: Die Seitenbeuge – ohne Bürostühle

Diese Übung verbessert die Beweglichkeit der Wirbelsäule, vor allem im unteren Rücken. Im Schneidersitz auf den Boden setzen und den Rücken gerade halten. Die Arme werden seitlich vom Körper gehalten. Während des Einatmens wird der Rücken nach links gebeugt und der rechte Arm über den Kopf geführt, um so die seitliche Dehnung optimal zu unterstützen. Diese Position sollte für 1 bis 2 Sekunden gehalten werden. Beim Ausatmen in die Ausgangsposition zurückkehren. Diese Übung auf der anderen Seite wiederholen. Jeweils 5-mal pro Seite die Beuge durchführen und anschließend 30 Sekunden Pause. 2- bis 3-mal sollte dieses Set wiederholt werden.

Profi-Tipp: Sollte der Schneidersitz nicht möglich sein – beispielsweise wegen Knieproblemen – dann die Beine einfach in einem leicht gebeugten Winkel nach vorne abstellen.

Übung 4: Der Superman – mit Bürohocker

Der Superman ist die Erweiterung der Schmetterling-Übung 2. Dieses Workout aktiviert die Körpermitte und kräftigt die Wirbelsäulenmuskulatur. Außerdem werden die Oberschenkel-Muskeln sowie die Schultern trainiert. Mit dem Brustkorb auf den Bürostuhl (im Bild der Aeris Swopper) legen und darauf achten, dass die Beine durchgestreckt und der Nacken gerade sind. Der Blick geht in Richtung Boden.) Tief einatmen und den rechten Arm gestreckt nach oben heben. Parallel wird das linke Bein angehoben. Diese Position für etwa 1 bis 2 Sekunden halten. Während des Ausatmens Bein und Arm zurück in die Ausgangsposition gleiten lassen. Anschließend wird der Bewegungsablauf mit dem linken Arm und dem rechten Bein wiederholt. Die Übung 5-mal pro Seite durchführen und insgesamt 3 bis 4 Sets. Zwischen jedem Set mindestens 30 Sekunden Pause machen.

Profi-Tipp: Fortgeschrittene können die Superman-Position über mehrere Sekunden halten. Dies trainiert die Muskulatur noch mal zusätzlich.

Übung 5: Die L Position – mit Bürostuhl

Mit der L-Position-Übung werden die komplette Wirbelsäule sowie die hintere Oberschenkel- und Wadenmuskulatur gedehnt.
Die Hände flach auf den Bürostuhl legen und je nach Körpergröße 2 bis 3 Schritte zurück gehen. Wichtig ist, dass der Rücken gerade durchgestreckt ist und auch die Beine gestreckt sind. Der Körper bildet nun eine L-Form. Es sollte nun eine Dehnung von der Rückenpartie, über die Oberschenkel und Kniekehlen bis hinunter zu den Waden spürbar sein. Diese Position sollte mindestens 20 bis 30 Sekunden lang gehalten werden. Dabei tief ein- und ausatmen. Bei Bedarf kann die Übung wiederholt werden. Alternativ kann die Übung auch an einem Schreibtisch durchgeführt werden.

Tipp: Ergonomische Büromöbel für mehr Bewegung im Büro und Home-Office

Die Übungen stärken gezielt die Rückenmuskulatur, verbessern die Beweglichkeit der Wirbelsäule und sorgen dafür, dass die Bänder und Sehnen ideal gedehnt werden. Dadurch wird der gesamte Oberkörper vom unteren Rücken bis in die Arme aktiviert. So bleibt man den ganzen Tag aktiv und fit. Die Übungen funktionieren mit dem eigenen Körpergewicht, ohne aufwendige Zusatzgeräte. Mit innovativen Büromöbeln, die den Körper in Bewegung halten, kann man den Rückenschmerzen im Office und Home-Office zusätzlich den Kampf ansagen. So sollte ein Bürostuhl, wie beispielsweise der Aeris Swopper, Aeris Numo Task oder der Aeris 3Dee intuitive Bewegung fördern, die Haltung verbessern und ein ergonomisches Arbeiten garantieren. Zusammen mit dem Aeris Active Office Desk hält man den Körper den ganzen Tag in Bewegung, ohne zusätzlichen Zeitaufwand und Motivation – ganz nebenbei beim Sitzen und Arbeiten. Hierbei wirkt sich allein das aktive Sitzen auf den Körper ähnlich aus wie lockeres Gehen. Die Muskulatur wird konstant trainiert und alle Organe – auch das Gehirn – werden besser versorgt. So entsteht ein völlig neues Lebensgefühl mit weniger Müdigkeit und mehr Energie. Es lohnt sich also, in ein aktives Büro zu investieren.


KÜCHEN | 5 Tipps für eine farbige Küche

KÜCHEN | 5 Tipps für eine farbige Küche

Die Farbe ist ein mitreißendes Thema und zieht sich sprichwörtlich „wie ein roter Faden“ durch die Welt des (Küchen-)Designs. Ob die „Polychromie Architecturale“ – ein umfassendes Farbsystem des Architekten Le Corbusier zur architektonischen Farbgestaltung mit 63 Tönen, von Le Corbusier, das weltberühmte Ultramarinblau von Yves Klein oder die leuchtenden Farben von Verner Panton – alles Kompositionen, die unsere Designwelt bis heute bereichern.

Auch bei next125 nimmt das Thema Farbe einen besonderen Stellenwert ein. So unterliegt etwa die Entwicklung neuer Farbnuancen für die Kollektion einem aufwendigen Prozess. Denn die mit Sorgfalt ausgewählten Kolorite sollen schließlich über eine lange Zeit hinweg dem Geschmack ihrer Betrachter entsprechen. Wenn auch Sie mit dem Gedanken einer bunten Küche spielen, geben wir Ihnen etwas Hilfestellung. Hier sind fünf hilfreiche Tipps für die Gestaltung einer farbigen Küchen.

Tipp #1 – Passende Farbe / Material

Im ersten Schritt geht es darum, sich inspirieren zu lassen. Dies geht bestens über Pinterest und Instagram, aber auch Interior-Zeitschriften und Bücher zum Thema Architektur und Küchen-Ratgeber sind gute Quellen. Zudem bieten die Ausstellungsräume Ihres Fachhändlers Ideen für die Gestaltung. Bei der Vielfalt an Möglichkeiten sollten Sie sich allerdings fragen: welche Farbe gefällt mir auch in 20 Jahren noch? Mein Tipp: arbeiten Sie ein Raumkonzept aus, das etwa die Farbgestaltung der Küche und Wände, die Farbe und das Material des Bodens und ggf. angrenzende Räume einschließt. Dadurch wird das Gesamtbild klarer. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie viel Farbe es sein darf, empfehle ich, die Wandfarbe auf die Frontfarbe abzustimmen. Lassen Sie dafür von verschiedenen Farbnuancen ein Muster anfertigen und lassen Sie es zu Hause bei verschiedenen Tageszeiten und Lichtstimmungen auf sich wirken. Hierzu bieten verschiedene Farbsysteme wie etwa NCS oder RAL gute Anhaltspunkte.

Bei der Frage zum richtigen Material sollten vor allem die individuellen Anforderungen im Fokus stehen. next125 bietet etwa unterschiedliche hochwertige Lacksysteme in Hochglanz, Samtmatt und Satinlack, die das breite Farbspektrum der Premiummarke widerspiegeln. Die Fronten in Samtmatt-Lack weisen die Anti-Fingerprint-Eigenschaft auf, die lästige Fingerabdrücke erheblich reduziert. Dies ist vor allem bei dunkleren Fronten, die aktuell sehr beliebt sind, hilfreich.

#2 – Ruhig mal mutig sein

Es gibt mittlerweile einige Veränderungen hinsichtlich der Themen Farbe und Material: die Menschen werden experimentierfreudiger, gehen weg von Weiß-, Beige- oder Grautönen und bekennen mehr Farbe. Auch beim Material zeichnet sich mehr Lust an der Vielfalt ab: neben SensiQ werden vermehrt auch Glas, Keramik und furnierte Fronten ausgewählt. Diese Faktoren garantieren ein individuelles Endergebnis, das zu den Bewohnern passt. Aber es muss nicht gleich eine komplett rote oder grüne Küche sein. Wenn Sie Farben eher skeptisch gegenüberstehen, sollten Sie die Küche lieber dezent halten und Farbe über Accessoires oder Wände in den Raum bringen. Im Zweifel ist eine Wand schneller gestrichen oder die Dekoration einfacher erneuert als die komplette Küche getauscht.

Tipp #3 – Mehre Farben miteinander kombinieren

Auch eine Kombination von verschiedenen Farben lässt sich bestens umsetzen. Mein Rat: Wählen Sie eine Führungsfarbe, gepaart mit einer oder mehreren Akzentfarben oder verschiedenen Helligkeitsnuancen einer Farbe. Sie können aber auch in Blöcken denken: Planen Sie den Küchenblock in einer Farbe, den Hochschrankbereich in einer anderen. Wer es etwas subtiler mag, kann ebenfalls über den Einsatz einer andersfarbigen Arbeitsplatte oder farblich abgesetzter Griffmuldenprofile nachdenken. Auch durch den Einsatz von Nischenelementen, offenen Regalen oder einer Barplatte können farbliche Akzente gesetzt werden. Hilfreich ist hier zudem das next125 Colour Concept, das in drei Farbkategorien aufgeteilt ist: essentiell, elegant und außergewöhnlich. Mit den aufeinander abgestimmten Farben lassen sich spielend leicht individuelle Farbkombinationen erstellen.

Tipp #4 – Räumliche Gegebenheiten

Bevor es an die farbliche Gestaltung Ihrer Küche geht, sollten Sie sich mit den räumlichen Gegebenheiten vertraut machen. Haben Sie einen kleinen Raum und möchten ihn größer wirken lassen? Sollen besondere architektonische Finessen hervorgehoben werden? Wie sind die natürlichen Lichtverhältnisse? Hier kann die richtige Farbauswahl die passenden Akzente setzen. Wenn Ihre Küche etwas kleiner ist, raten wir, helle Farben zu verwenden – dadurch wirkt der Raum etwas größer und freundlicher. Neutrale Töne wie Kristallweiß und verschiedene Grau- und Braunnuancen lassen sich hier ebenso einsetzen wie das helle Kobaltgrün oder Azurblau. Bei etwas weitläufigeren Zimmern können Sie auch mutig zu dunklen Farben greifen. Für ein ausdrucksstarkes Statement, das dem Raum Form und Charakter gibt, eignen sich Onyxschwarz, Mokkabraun oder die eleganten Farben Olivgelb und Indischrot. Neben den Küchenmöbeln können Sie farbliche Highlights durch abgestimmte Wandfarben oder Wohnaccessoires setzen.

Tipp #5 – Immer dem Bauchgefühl folgen

Der letzte Tipp lautet schlicht und einfach: hören Sie auf Ihr Bauchgefühl! Betrachten Sie, wie Sie in Ihrem restlichen Leben mit dem Thema Farbe umgehen – sei es bei Kleidung oder in der sonstigen Einrichtung. Wenn Sie beispielsweise nur in schwarz und weiß gekleidet sind, ist es fraglich ob Sie mit einer gelben Küche glücklich werden. Gehen Sie ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben: folgen Sie keinem Trend, sondern entscheiden Sie sich für die Farbe, die Ihnen zu 100 % gefällt. Nur dann werden Sie auch lange Zeit Freude daran haben.

AUTHENTIC KITCHEN

Entdecken Sie den neuen next125 Katalog. 168 Seiten voller Inspiration rund um die Küche, Trendgeschichten, Designer-Talk, Produktneuheiten und Vieles mehr.

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Anke Kreimendahl

Küchenfachberaterin
a.kreimendahl@werkshagen.de

Raimund Schriewer

Dipl.-Ing. (grad.) Architekt u. Küchenfachberater
r.schriewer@werkshagen.de

Michaela Paul

Bachelor of Arts Innenarchitektur u. Küchenfachberaterin
m.paul@werkshagen.de


Der große Ratgeber: Streichen - Vorbereitung, Equipment und Ausführung

Der große Ratgeber: Streichen - Vorbereitung, Equipment und Ausführung

Do-it-yourself heißt die Devise - mit folgenden Tipps und Tricks wird jeder Hobbymaler zum Profi. Das große FAQ zum Thema: Richtiges Streichen - welche Vorbereitung brauche ich? Welches Equipment wo für? Wie ist die richtige Streichtechnik und worauf muss ich besonders achten?

Beim Equipment kann ich nichts falsch machen?
Je nach Untergrund und Qualität der Wandfarbe, sollte auf das Rollequipment geachtet werden. Zu kaufen gibt es Kurz- und Langflorrollen, in klein und groß. Für glatte Untergründe eignen sich Kurzflorrollen, wohingegen sich Langflorrollen eher für grobe Wandstrukturen eignen, wozu Tapeten und raue Putze zählen. Der Unterschied in den Floren ist auch die Aufnahmefähigkeit. Zwar bringen lange Floren die Farben bis in die kleinste Ecke, dafür saugen sie sich auch umso mehr Farbe im Eimer. Dadurch werden sie schwerer und gleichzeitig auf Dauer unhandlicher. Bei längeren Florrollen eignen sich deshalb eher Flüssigfarben und bei Kurzflorrollen eher cremige, dickere Farben.

Ist Farbe gleich Farbe oder lohnt es sich zu investieren?
Bei Farben kommt es auf drei Komponente an: Deckkraft, Reichweite und Nassabriebbeständigkeit (Die Widerstandsfähigkeit der Farbe gegen Abrieb beim Abwischen oder durch häufiges Berühren). Je höher die Wertigkeit der Farbe, desto größer ist die Deckkraft (ideal ist Klasse 1). Bei weißen Farben ergibt sich daraus ein hoher Anteil an Weißpigmenten, heißt: Wenn ein hoher Anteil an Farbpigmenten vorhanden ist, muss weniger gestrichen werden, teilweise reicht sogar ein Durchgang. Wenn also eine kostengünstige Farbe gekauft wird, die meist eine geringe Farbpigmentierung aufweist, muss meistens bis zu dreimal mehr gestrichen werden, als bei einer teureren.

Tipp: Lieber etwas tiefer in die Tasche greifen und dafür nur 1-2 streichen. Denn wenn öfters gestrichen werden muss, braucht man im Umkehrschluss auch mehr Farbe (Reichweite), was sich meist bei den Kosten letztendlich ausgleicht. Außerdem spart man so mehr Zeit und Kraft.

Die Heizung aufdrehen damit die Farbe schneller trocknet?
Lieber dafür sorgen das im Raum ein gleichmäßiges Klima herrscht. Wenn man z. B. im Winter renoviert und die Heizung bis Anschlag aufdreht, trocknet die Farbe ungleichmäßig an der Wand des Heizkörpers und es entstehen Streifen

Die Reihenfolge was und wie ich streiche ist egal?
Zuerst ist es wichtig das Zeit in die Vorbereitung investiert wird, bedeutet: Sorgfältig alles abkleben und abdecken, so hat man noch lange etwas von den Möbeln, dem Boden und Leisten.

Tipp: Folie mit Malerkrepp fixieren und den Boden mit Malerfilz abdecken.

Die Streichreihenfolge ist darüber hinaus nicht egal. Wichtig ist es als erstes die kniffligen Stellen vorzustreichen, heißt: Flächen um vorher abgeklebte Stellen sowie Ecken und Kanten. Hierfür eignet sich am besten ein Flachpinsel oder eine Eckenrolle (eine besonders kleine Farbrolle, die super für das Streichen von Ecken und Winkeln eignet – wird auch „Maus“ genannt).

Streichen am besten immer von oben nach unten und nur so weit, das die Farbe nicht komplett durchtrocknet bevor es an die großen Flächen geht. Andernfalls gibt es unschöne Übergänge. Bei der Streichtechnik ist es wichtig mit ausreichend Farbe zu streichen und immer nass in nass. Das vermeidet Übergänge die sonst später bei Lichteinfall aufgedeckt wird. Die Farbe in ca. zwei- bis dreifacher Rollenbereite auftragen und gleichmäßig verteilen. Danach gleichmäßig in horizontaler Richtung nachrollen, dabei immer in die bereits gestrichene Farbe rollen.

Die Farbreste lieber wegwerfen?
Es lohnt sich immer einen kleinen Rest der verwendeten Farbe zu behalten. Nicht nur um kleine Ausbesserungen vorzunehmen, sondern auch bei Bedarf die exakte Farbkombination nachzukaufen. Farbe immer gut verschließen, trocken und im dunklen, gleichmäßig temperierten Raum lagern.

Unser Fazit: Streichen ist sicherlich nicht für jedermann etwas, es erfordert gute und gründliche Vorbereitung, ein vernünftiges Equipment und eine ausreichende Technik. Am besten sollte man sich einen kleinen Ablaufplan und eine Kaufliste erstellen. Denn Streichen ist nicht gleich Streichen, Farbe nicht gleich Farbe und Pinsel nicht gleich Pinsel. Mit unseren Tipps sind wir sicher: In jedem steckt ein kleiner Picasso – Zeit und etwas Kleingeld spielen sicherlich ebenfalls eine große Rolle.