NACHTRAG | 95 Jahre Werkshagen

NACHTRAG | 95 Jahre Werkshagen

Kulinarische Highlights, Cocktails und über 130 gut gelaunte Gäste: Am 20. September wurden wir 95 Jahre jung und so haben wir gefeiert...

Am Freitag, den 20. September, haben wir einen ganz besonderen Meilenstein gefeiert: das 95. Jubiläum unseres Einrichtungshauses Werkshagen. Es war ein unvergesslicher Abend, an dem wir gemeinsam mit Kunden, Freunden und langjährigen Wegbegleitern auf fast ein Jahrhundert Erfolgsgeschichte zurückblicken durften.

Für das leibliche Wohl sorgte erneut MIELE-Koch Eddy Wolf, der uns wie gewohnt mit seinen kulinarischen Highlights verwöhnte. Die Gäste konnten sich an frisch zubereitetem Flammkuchen, herzhafter Kürbissuppe und köstlichen Brownies erfreuen, die live vor Ort von unserem Spitzenkoch kreiert wurden.

Nicht nur kulinarisch wurde einiges geboten: An unserer Cocktailbar mixte unser Yannick zwei alkoholische und zwei antialkoholische Cocktails, die großen Anklang fanden. Von fruchtigen Erfrischungen bis hin zu raffinierten Drinks – für jeden Geschmack war etwas dabei.

„Es war ein schöner Abend mit über 130 Gästen, die uns teilweise schon seit Jahrzehnten die Treue halten. Für uns war es wichtig, mit dieser Veranstaltung einfach Danke zu sagen, und ich denke, das haben wir geschafft.“

– Thomas Stein

Das Einrichtungshaus Werkshagen blickt nun voller Vorfreude auf die kommenden Jahre und bedankt sich herzlich bei allen, die diese Jubiläumsfeier zu einem so gelungenen Abend gemacht haben. Auf viele weitere erfolgreiche Jahre!


95 Jahre Wohnen | Küche | Planen

Seit nunmehr 95 Jahren steht Werkshagen Möbel/Küchen für Handwerkstradition, Leidenschaft für hochwertige Einrichtungen und einen nachhaltigen Service, der die Kundenzufriedenheit stets im Fokus hat. Diese Werte waren von Anfang an eine Herausforderung und gleichzeitig unser Anspruch.

Die Geschichte unseres Unternehmens reicht weit zurück, bis in das Jahr 1919, als Albert Werkshagen den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit als Schreiner in Wiedenest wagte. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält.

Vor 95 Jahren übernahmen seine Söhne Walter und Paul Werkshagen das Geschäft und erweiterten es um den Handel und Verkauf von Möbeln. Unter ihrer Führung wurde der Verkauf industriell gefertigter Möbel kontinuierlich ausgebaut, was zu einer stetigen Expansion des Unternehmens führte.

Im Jahr 2024 sind wir bereits in der vierten Generation tätig und können stolz auf unsere langjährige Tradition zurückblicken. Doch nicht nur das: Im vergangenen Jahr hat die fünfte Generation ihre Ausbildung im Unternehmen begonnen, was zeigt, dass die Leidenschaft für das Handwerk und die Liebe zum Detail in unserer Familie weiterlebt und sich fortsetzt.

Unsere langjährige Erfahrung und unser Engagement für höchste Qualität haben uns zu einem renommierten Namen in der Möbel- und Küchenbranche gemacht. Wir setzen auf erstklassige Materialien, zeitloses Design und individuelle Lösungen, die den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden.

Auch in Zukunft werden wir unserem Anspruch treu bleiben und weiterhin für exzellenten Service und zufriedene Kunden stehen. Denn für uns ist es mehr als nur ein Geschäft – es ist eine Tradition, die wir mit Stolz und Hingabe pflegen.

Wir danken allen unseren Kunden und Partnern für ihre langjährige Treue und freuen uns darauf, auch in den kommenden Jahren gemeinsam mit Ihnen hochwertige Einrichtungslösungen zu gestalten.

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TRIO | 50 Jahre unveränderlich veränderlich

TRIO | 50 Jahre unveränderlich veränderlich

Es ist ein integratives Möbel, ein mobiles Möbel, definitiv kein Statusmöbel und schon gar nicht eins, das laut ist. Was Trio auszeichnet, ist ihre einfache Form mit klaren Linien, die ohne jeglichen Schnickschnack auskommt. Der fokussierte Minimalismus hat nur ein besonderes Detail: die doppelte Steppnaht entlang der Kontur.

Unkonventionelles Sitzvergnügen

Die unvergängliche Anpassungsfähigkeit verhilft Trio seit einem halben Jahrhundert in internationale Wohnzimmer und öffentliche Räume unterschiedlichster Art. Ob Architekturbüros, Privatkliniken oder Wartebereiche großer Firmenzentralen, Trio passt sich dem Leben an, den Bewohner:innen und Be-Sitzer:innen. Einer Zeit des Aufbruchs entsprungen, schafft es der Designklassiker, stets ein freies und mobiles Wohngefühl zu vermitteln. „Trio verkörpert ein junges, unbeschwertes Lebensgefühl“, erklärt Leo Lübke, Geschäftsführender Gesellschafter COR. „Aus demselben Satz an Modulen lassen sich spielerisch immer wieder neue Wohnwelten gestalten.“

Erstmals wurde Trio von 1973 bis 1983 von COR produziert. Zwischen 1998 und 2002 änderte sich kurzzeitig das Design und Trio wurde auf „Füße“ gestellt. Im Jahr 2016 fand sie aber zum Ursprungsentwurf zurück. Heute ist Trio mit einem hochwertigen Massivholzgestell aus Buche ausgestattet und nur in Sitzhöhe und -tiefe etwas angepasst. Die Unterseiten der lose aufliegenden Rücken- und Armlehnen sind mit einem Skifell ausgestattet, das aufgrund der nach hinten verwobenen Fasern eine besondere Bremseigenschaft aufweist. Es gewährleistet den nötigen Halt auf den Sitzpolstern.

Vollkommenheit in Form

Wenige Handgriffe und nur drei simple Elemente benötigt es, um aus einem Trio Sofa einen Sessel, eine gemütliche Liegelandschaft oder Schlafgelegenheit zu kreieren. Zu verdanken ist das den drei Grundmodulen: Sitzelement, Rücken- und Armlehne. Der Grundbaustein ist genau einen Meter lang und einen Meter tief. An ihm richten sich alle weiteren Elemente aus. Die flexible Rückenlehne verleiht der Trio die Anpassungsfähigkeit und Spontanität. Liegt darin ihr Erfolgsgeheimnis? So wandert eine Trio im Laufe ihres Lebens nicht selten aus dem Wohnzimmer ins Kinder- oder Gästezimmer, um dann wieder im Wohnzimmer der nächsten Generation zu landen.

Seit 2018 ist Trio auch als Schlafsofa erhältlich. Im Handumdrehen lassen sich die großzügigen 1 Meter tiefen Sitzelemente mit Längen von 1,5 oder 2 Metern aufklappen. Die ebenso großzügigen wie paartauglichen (1,5 x 2 m/2 x 2 m) Liegeflächen – unter den Bezügen verbirgt sich hochwertiger Kaltschaum – sind ideal für den Einsatz in Gästezimmern, Studios, Ferienwohnungen oder Hotels. Selbst im Wohnzimmer kann mit den vielfältig konfigurierbaren Polstern aus dem Sit-in schnell ein Bed-in werden.

Die große Freiheit, das war Anfang der 70er Jahre auch eine Absage an harte Lehnen und jede Form von Geradesitzen. Lümmeln, fläzen und abhängen waren angesagt. Mittendrin und untendrunter: Liegelandschaften aus Schaumstoff, auf der Gäste eine gute Figur abgaben und sich Familie und Freunde einkuscheln konnten.

„Größtmögliche Mobilität“, schwärmt Karl Odermatt noch heute, wenn er von Trio spricht. Einfach mal „Teile umstellen und wegrutschen, mobil sein in der eigenen Wohnung.“

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Die Form: geradlinig und klar.

Augenzwinkernd könnte man sagen, die angenehme schweizerische Unaufdringlichkeit kontrastierte hervorragend mit den expressiven Doppelnähten, mit denen sich die einzelnen Teile voneinander abgrenzten. Und natürlich sofort wieder verbanden. Denn Wandelbarkeit ist das Kernzeichen von Trio.

Kuscheliger Klassiker

50 Jahre hat Trio nun auf dem Buckel und – offen gestanden – sieht man / frau es Trio nicht an. Die klare Form besticht nach wie vor, da ist eine selbstverständliche Präsenz im Raum, die Volumen und Proportionen nahbar macht, als hätten Franz Hero und Karl Odermatt mit der Betonsäge ein Stück Architekturbrutalismus ausgesägt und in einen kuschligen Umhang gehüllt.

Trio verbindet Welten…

die sonst eher getrennt waren. Daher werden ihm auf besondere Weise Paradoxa gerecht, etwa: blockhafte Flexibilität.
Oder: Bescheiden, aber selbstbewusst.
Oder: Kissen statt Mechanik.

Im Wandel der Zeit…

Sich treu geblieben, das ist Trio. In Ordnung es sei inzwischen etwas größer geworden seien, sagt Leo Lübke. Von der erfrischenden Präsenz ist aber noch alles da. Diese Präsenz lässt sich erfühlen und erliegen, erlümmeln und erträumen. Der Klassiker lebt.

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Denise Kaszub

Raumausstatterin u. Interior Designer
d.kaszub@werkshagen.de

Susanne Mandel-Pätzold

Master of Arts Innenarchitektur-Raumkunst
s.mandel-paetzold@werkshagen.de

Matthias Rothstein

Dipl.-Ing. (grad.) Architekt u. Interior Designer
m.rothstein@werkshagen.de


50. Betriebsjubiläum von Wolfgang Stein

50. Betriebsjubiläum von Wolfgang Stein

Ein Mensch ohne das Unternehmen nicht das wäre was es heute ist.

Bergneustadt-Wiedenest. 01. August 1970, als die Beatles mit „Let it be“ in den
Charts waren, Roy Black und Anita „Schön ist es auf der Welt zu sein“ sangen, als Brasilien zum dritten Mal Weltmeister wurde und die Kickers Offenbach den 1. FC Köln im DFB-Pokalfinale besiegten, stieg ein junger Dipl.-Finanzwirt in ein traditionsreiches Familienunternehmen ein. Die Reise des Unternehmers Wolfgang Stein beginnt.

Bergneustadt-Wiedenest. 01. August 2020, ein halbes Jahrhundert arbeitet Wolfgang Stein jetzt im Familienunternehmen Einrichtungshaus Werkshagen. Seit 91 Jahren wird dieses mittlerweile von der 4. Generation geführt. Von aufhören ist noch lange keine Rede, so auch nicht bei Wolfgang Stein. Der schon bereits Alter von nur 25 Jahren das Möbelgeschäft seiner Schwiegereltern übernahm und gemeinsam mit seiner Frau Edelgard das Unternehmen zu regionaler Bedeutung ausbaute. Auch heute kommt Wolfgang Stein mit 75 Jahren noch täglich ins Einrichtungshaus und fungiert dort als Unterstützung in der Verwaltung, sowie als Berater für seinen Sohn Thomas.

Familie ist für Wolfgang Stein das wertvollste, seine Frau Edelgard motiviert und unterstützt ihn wie schon 1970 in seiner täglichen Arbeit. Neben der Liebe zu seiner Familie und seinem beruflichen Alltag, spielen seine Tiere eine erhebliche Rolle in Wolfgang Steins Leben. So kümmert er sich täglich mit seiner Enkeltochter um seine Hühner und fährt nach wie vor noch gerne übers eigene Land mit seinem Trecker.

Im folgenden Interview fragen wir Wolfgang Stein was ihn immer noch tagtäglich motiviert arbeiten zu gehen, wieso er ins Familienunternehmen seiner Frau eingestiegen ist und wie für ihn persönlich und wirtschaftlich die Zukunft im Alter von knapp 76 Jahren aussieht.

Yannick Assmann: Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum 50. Betriebsjubiläum! Wie sind Sie zur Möbelbranche gekommen?

Wolfgang Stein: Als Dipl. Finanzwirt hatte ich eine gute und solide Ausbildung, um wirtschaftliche und kaufmännische Zusammenhänge zu beurteilen und entsprechend umzusetzen. Das Möbelhaus meiner Schwiegereltern bot die Möglichkeit, zusammen mit meiner Frau, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Fachwissen könnte ich mir in verschiedenen Seminaren und Workshops aneignen. Ansonsten galt „learning by doing“.

Yannick Assmann: Haben Sie den Schritt bereut?

Wolfgang Stein: Nein. Es gab viele Höhen und Tiefen, aber die Herausforderung
sich erfolgreich am Markt zu behaupten war Ansporn und Herausforderung zugleich. Heute bin ich froh und dankbar das unser Sohn Thomas Spaß an der Branche gefunden hat und nach seiner Ausbildung zum Betriebswirt und mehrjähriger Tätigkeit als Verkaufsleiter in einem großen Unternehmen -unser Unternehmen- erfolgreich weiterführt.

Yannick Assmann: Wie sehen Sie Zukunft für das Einrichtungshaus Werkshagen und für die Möbelbranche ganz allgemein?

Wolfgang Stein: In Zeiten von Corona, wo viele gewohnte Abläufe sich verändern, rückt die eigene Wohnung wieder mehr in den Vordergrund. Man will es Zuhause schön und gemütlich haben. Das wird sich sicher längerfristig positiv auswirken. Die Konzentration in der Großfläche wird weiter gehen.
Für unser Haus werden wir den bereits eingeschlagenen Weg fortsetzen. Wir besetzen die Nische und bieten den Kunden ein hohes Maß an Dienstleistungen: Planungen von kompletten Räumen, erstklassigen Service von der Beratung bis zur Montage. Unsere qualifizierten Berater und Architekten sind nah beim Kunden, Geschäfte werden immer mit Menschen gemacht. Der persönliche Kontakt ist uns wichtig. Die Verschmelzung von Online und Offline werden wir weiter ausbauen und optimieren.
Ich persönlich fühle mich der Branche und unserem Einrichtungshaus weiter verbunden. Gerne unterstütze ich meinen Sohn, wenn er mich braucht, mit Rat und Tat. Aus dem operativen Geschäft und dem Eingebundensein in den betrieblichen Alltag, bin ich aber raus. 50 Jahre aktive Tätigkeit sind genug. Es war spannend und schön. Im Alter von bald 76 Jahren kann man es auch mal etwas ruhiger angehen lassen.

Das gesamte Team vom Einrichtungshaus Werkshagen wünscht Wolfgang Stein alles Gute, Erfolg und vor allem Gesundheit.