WOHNEN | Beleuchtung am Arbeitsplatz
Spüren Sie auch, wie dunklere Jahreszeit Ihre Energie und Konzentration dämpfen? Licht beeinflusst nicht nur unsere Augen, sondern unseren ganzen Körper, unsere Stimmung und Motivation. Wer clever auf ergonomische Beleuchtung setzt – ob im Büro oder im Homeoffice – arbeitet nicht nur gesünder, sondern auch produktiver. Erfahren Sie, worauf es bei der optimalen Arbeitsplatzbeleuchtung wirklich ankommt.
Warum gute Beleuchtung so wichtig ist
Natürliches Tageslicht steigert nachweislich die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden. Es regt die Produktion von Serotonin an, dem „Glückshormon“, und hemmt gleichzeitig das müde machende Melatonin. In lichtarmen Umgebungen werden wir schneller müde, unkonzentriert und erschöpft. Auch bei künstlicher Beleuchtung ist die richtige Balance entscheidend: Zu grelles oder zu schwaches Licht sowie Blendungen auf dem Bildschirm führen zu Augenbelastung, Kopfschmerzen und nachlassender Konzentration.
Arten der Bürobeleuchtung
Eine gute Arbeitsplatzbeleuchtung kombiniert verschiedene Lichtarten:
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Tageslicht: Optimal ist die Platzierung des Arbeitsplatzes in Fensternähe, um natürliches Licht auszunutzen. Bei fehlendem Tageslicht können Tageslichtlampen den Biorhythmus unterstützen.
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Direktes und indirektes Licht: Schreibtischlampen liefern gezieltes direktes Licht, während Decken- und Wandbeleuchtung für eine gleichmäßige Grundhelligkeit sorgen.
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Akzentbeleuchtung: Stilvolle Leuchten setzen stimmungsvolle Highlights und schaffen Atmosphäre, besonders in kreativen Arbeitsbereichen.
Ergonomische Beleuchtung – worauf es ankommt
Ergonomische Lichtgestaltung unterstützt die Sehleistung, entlastet die Augen und steigert das Wohlbefinden:
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Lichtfarbe: Warmweiß entspannt, neutralweiß fördert Konzentration, kaltweiß aktiviert. Intelligente Human-Centric-Lighting-Systeme passen Lichtfarbe und Helligkeit automatisch an den Tagesverlauf an.
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Lichtstärke: Für Bildschirmarbeit sind mindestens 500 Lux empfohlen, bei Präzisionsarbeiten bis zu 750 Lux.
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Blendungsfreie Bildschirme: Lichtquellen sollten seitlich auf den Arbeitsplatz fallen, um Reflexionen zu vermeiden.
Tipps für das Homeoffice
Im Homeoffice fehlen oft professionelle Lichtlösungen. Flexible Schreibtischlampen mit einstellbarer Helligkeit und Lichtfarbe sind hier besonders wichtig. Auch die richtige Positionierung am Fenster und ergänzende Akzentbeleuchtung tragen zu einem angenehmen Arbeitsumfeld bei.
Normen und Anforderungen
In Deutschland regelt die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) zusammen mit der Norm DIN EN 12464-1, dass Arbeitsplätze ausreichend hell, blendfrei und an die Tätigkeit angepasst sein müssen. Arbeitgeber sind verpflichtet, ergonomische Beleuchtung bereitzustellen, auch im Homeoffice.
Fazit
Eine durchdachte Arbeitsplatzbeleuchtung steigert Produktivität, schützt die Augen und verbessert das Wohlbefinden. Mit der Kombination aus Tageslicht, direktem und indirektem Licht sowie Akzentbeleuchtung schaffen Sie ein gesundes und motivierendes Arbeitsumfeld.
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